Bundesliga

Bundesliga aktuell

  • Paralympic-Star Rohfuß gewinnt Silber

    Paralympic-Star Rohfuß holt Bronze

    Deutschlands Behindertensportlerin des Jahres Andrea Rothfuß hat bei den Paralympics in Vancouver Bronze in der Abfahrt gewonnen. Die Schülerin aus Mitteltal, die sich nach zwei Silbermedaillen im Slalom und Riesenslalom selbst als „Silber-Andrea“ bezeichnet hatte, musste sich nur der zum dritten Mal siegreichen Kanadierin Lauren Woolstencroft und der Französin Solene Jambaque geschlagen geben. Rothfuß hatte vor vier Jahren als 16-Jährige bei den Spielen in Turin bereits die Silbermedaille im Riesenslalom gewonnen.

  • Wettskandal: Uefa sperrt Schiri

    Wettskandal: Uefa sperrt Schiri

    Wegen seiner Verstrickung in den europaweiten Wett- und Manipulationsskandal ist der ukrainische Schiedsrichter Oleg Orijechow von der UEFA lebenslänglich gesperrt worden. Dies teilte die Europäische Fußball-Union heute mit. Zu der Entscheidung kam die UEFA aufgrund von Erkenntnissen der deutschen Polizei, die in der Affäre ermittelt. Welche Spiele der ukrainische Referee manipuliert haben soll, teilte der Verband nicht mit. Die Sanktionen seien sportlicher Natur und stehen laut UEFA nicht im Zusammenhang mit den laufenden Verfahren bei der Staatsanwaltschaft in Bochum. Die Bochumer Anklagebehörde hatte Ende November 2009 den größten Wett- und Manipulationsskandal in der Geschichte des europäischen Fußballs öffentlich gemacht. In Deutschland sollen mindestens 32 Spiele von der 2. Bundesliga bis in den Juniorenbereich manipuliert worden sein. Insgesamt stehen in Europa 200 Partien unter dem Verdacht, verschoben worden zu sein. Orijechow ist der dritte Schiedsrichter, der in der Affäre bestraft wurde. Der 42-Jährige stand auf der Liste des Weltverbandes FIFA. In der Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Südafrika leitete er das 2:2 zwischen Montenegro und Bulgarien im September 2008 sowie das 3:0 Spaniens gegen Estland im vergangenen September. Zuvor hatte die UEFA den Referee Novo Panic aus Bosnien und Herzegowina lebenslänglich gesperrt. Der Kroate Tomislav Setka wurde bis zum 30. Juni 2011 suspendiert.

  • Rom im neuen Rennkalender?

    Monza bleibt, folgt Rom?

    Die Italiener können sich auf weitere Formel-1-Rennen in Monza freuen. Wie die Streckenbetreiber bekannt gaben, wurde ein Vertrag mit der Königsklasse bis 2016 unterzeichnet. In drei Jahren soll mit dem Grand Prix in Rom ein weiteres Stadtrennen in den Saisonkalender aufgenommen werden. Dieses wird den Großen Preis von Italien in Monza zumindest in naher Zukunft aber nicht ersetzen. 1950 startete das erste Formel-1-Rennen in Monza. Mit fünf Erfolgen auf dem Hochgeschwindigkeits-Kurs ist Michael Schumacher der Rekordsieger in Monza. Am 12. September diesen Jahres kann ein weiterer hinzukommen.

  • Hertha erteil 23 Stadionverbote

    Hertha erteil 23 Stadionverbote

    Hertha BSC hat nach Informationen der „Berliner Morgenpost“ nach den jüngsten Krawallen 23 Stadionverbote verhängt. Die bundesweiten Strafen gelten laut „Morgenpost“ drei Jahre. Außerdem behalte sich der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga zivilrechtliche Schritte vor. Mindestens einer der Randalierer soll auf Schadensersatz verklagt werden. Nach der 1:2-Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg am Samstag hatten rund 150 Chaoten das Feld gestürmt und mit Fahnenstangen und Schlagstöcken randaliert. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird sich am kommenden Mittwoch mit den Ausschreitungen beschäftigen. Der DFB-Kontrollausschuss unter Vorsitz von Anton Nachreiner legt Hertha BSC Berlin „ein unsportliches Verhalten in Tateinheit mit einem nicht ausreichenden Ordnungsdienst zur Last.“ Die Berliner müssen mitharten Sanktionen rechnen. Von einer hohen Geldstrafe bis hin zu einer Heimpartie unter Ausschluss der Öffentlichkeit scheint alles möglich.

  • Pauli-Boss will nicht für Gästefans haften

    Pauli-Boss will nicht für Gästefans haften

    Der Präsident des FC St. Pauli, Corny Littmann, hat in der Debatte um steigende Gewalt in Fußballstadien eine Änderung der Verantwortlichkeiten gefordert. Bei einem Fehlverhalten von Gästefans im Stadion solle zukünftig ausschließlich der Gastverein haftbar gemacht werden, sagte der Präsident des Zweitligisten dem „Hamburger Abendblatt“. „Wenn im Gästeblock Bengalos gezündet werden, wenn Schneebälle oder andere Gegenstände auf das Spielfeld geworfen werden, dann haftet dafür bislang der Heimverein. Aber weshalb?“, fragte Littmann. Sein Anliegen habe er bereits der Deutschen Fußball-Liga (DFL) vorgetragen, aber nur unzureichende Antworten erhalten, sagte der Pauli-Chef.

  • Verena Bentele holt 4. Gold

    Verena Bentele holt 4. Gold

    Verena Bentele aus Tettnang hat bei den X. Winter-Paralympics in Whistler beim vierten Start die vierte Goldmedaille gewonnen. Die 28-Jährige siegte am Donnerstag im klassischen 5-Kilometer-Langlauf der sehbehinderten Sportlerinnen vorden Russinnen Michalina Lysowa und Tatjana Iljutschenko.

  • Pechstein vom DOSB enttäuscht

    Pechstein vom DOSB enttäuscht

    Die gesperrte Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein ist tief enttäuscht über die Rolle des Deutschen Olympischen Sportbundes DOSB in ihrem Fall.„Ich denke, dass es in jedem anderen Land undenkbar gewesen wäre, eine fünfmalige Olympiasiegerin, die sich einem unbewiesenen Dopingverdacht ausgesetzt sieht, so im Regen stehen zu lassen. Das hat tiefe Wunden hinterlassen“, erklärte die Berlinerin in einem Interview mit welt.de. Zu den Perspektiven ihrer Karriere nach Ablauf der Sperre im Februar 2011 äußerte sich Pechstein differenziert. „Ich bin schon immer ein Trainingsvieh gewesen, ich kann mich auch allein motivieren. Deshalb denke ich, dass es realistisch ist, wieder um Medaillen mitkämpfen zu können. Auch Sotschi ist machbar.“ Und sie fügte hinzu: „Ich will damit nur sagen, dass ich mir von niemandem vorschreiben lasse, wann Schluss ist.“

  • Marcel Siem mit schwachem Start

    Marcel Siem mit schwachem Start

    Golfprofi Marcel Siem ist beim Europa-Tour-Turnier in der marokkanischen Hauptstadt Rabat kein guter Start geglückt. Der 29 Jahre alte Ratinger blieb auf dem Par-73-Kurs im Royal Dar Es Salam Golf Club einen Schlag über Par und belegte damit nur den 60. Platz unter 104 Startern. Spitzenreiter nach einer 66er-Runde war der Engländer Nick Dougherty, gefolgt von sechs Spielern mit jeweils 67 Schlägen. Das Turnier in Rabat ist mit 1,35 Millionen Euro dotiert, der Sieger nach vier Runden erhält 229.160 Euro.

  • Sperre wegen Trauer um Mafia-Boss

    Sperre wegen Trauer um Mafia-Boss

    16 Spieler des italienischen Achtligisten San Luca sind wegen ihrer öffentlichen Trauerbekundung für einen verstorbenen Mafia-Boss mit Sperren belegt wurden. Der italienische Fußballverband (FIGC) zog die Spieler für jeweils zwei Spiele aus dem Verkehr. Außerdem wurden dem Klub drei Punkte abgezogen und eine Geldstrafe von 600 Euro verhängt. Die verurteilten Spieler waren im November nach dem Tod eines kalabrischen Mafia-Bosses bei einem Spiel mit Trauerflor aufgelaufen. Nach Angaben der FIGC haben die Spieler die Armbänder getragen, weil der Boss der kalabrischen Mafia (Ndrangheta) Verwandter eines Klubmitglieds gewesen sei.

  • Mercedes kapselt sich von McLaren ab

    Mercedes verkauft McLaren-Anteile

    McLaren-Mercedes hat einen weiteren Schritt Richtung Unabhängigkeit gemacht. Wie der englische Formel-1-Rennstall von Weltmeister Jenson Button und Ex-Champion Lewis Hamilton am Donnerstag bekannt gab, wurde ein Großteil des 40-Prozent-Anteils der Daimler AG zurückgekauft. Nachdem sich Mercedes für einen eigenen Rennstall entschieden hatte, einigte sich McLaren mit den Stuttgartern auf einen kompletten Rückkauf des 40 Prozent-Anteils der Daimler AG bis zum Jahr 2011. Die Briten werden weiterhin Mercedes-Motoren erhalten. Das Team McLaren-Mercedes absolvierte 2009 seine 15. gemeinsame Formel-1-Saison.

  • WM: Hai-Zäune um DFB-Spielort

    Hai-Schutzzäune um DFB-Spielort Durban

    Dem Schwimmvergnügen der Touristen während der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli) steht im Spielort Durban nichts mehr im Wege. Vor der Küste der Metropole am Indischen Ozean wurden neue Hai-Schutzzäune errichtet, die einen Angriff der Tiere auf Schwimmer verhindern sollen. In Durban finden während der WM sieben Partien statt, darunter das erste Vorrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft am 13. Juni gegen Australien und ein Halbfinale. Zwar herrscht zur Zeit der Weltmeisterschaft auf der Südhalbkugel Winter, doch laden angenehme Tages- und Wassertemperaturen tagsüber immer noch zu einem Bad im Meer ein.

  • Ghana will Boateng für Nationalelf

    Ghana will Boateng für Nationalelf

    Der Fußball-Verband von Deutschlands WM-Gruppengegner Ghana (GFA) hat beim Weltverband FIFA den Antrag für einen Verbandswechsel von Kevin-Prince Boateng gestellt. Der Mittelfeldspieler vom englischen Premier-League-Klub FC Portsmouth, der 41 Spiele für deutsche Jugendmannschaften absolviert hat, soll bei der WM in Südafrika für die „Black Stars“ auflaufen und könnte damit im Duell mit der DFB-Auswahl auf seinen Bruder Jerome treffen. „Wir waren regelmäßig mit Kevin in Kontakt und er weiß, dass wir ihn wollen. Der Trainer hält große Stücke auf ihn, deshalb haben wir uns für ihn eingesetzt“, ließ GFA-Vizepräsident Fred Pappoe in einer Mitteilung auf der Verbands-Website verlauten. Boateng hat einen Vater aus Ghana und eine deutsche Mutter. Er ist der Großneffe von Helmut Rahn, der Deutschland 1954 durch den Siegtreffer beim 3:2 im Endspiel gegen Ungarn zum Weltmeistertitel schoss.

  • Vitali Tajbert nun offiziell Weltmeister

    Box-Profi Tajbert nun offiziell Weltmeister

    Der Stuttgarter Profi-Boxer Vitali Tajbert ist vom Interims- zum regulären Weltmeister befördert worden. Weil der bisherige Champion, der Mexikaner Humberto Soto, ins Leichtgewicht aufgestiegen ist und auch dort Weltmeister wurde, führt der Weltverband WBC den 27-jährigen Tajbert ab sofort als alleinigen Titelträger im Superfedergewicht. Das teilte der WBC der Hamburger Universum Box-Promotion, bei der Tajbert unter Vertrag steht, mit. Der Olympia-Dritte von 2004 hat von 20 Profi-Kämpfen 19 gewonnen. Den Interims-Titel hatte sich Tajbert am 11. November vergangenen Jahres mit einem Sieg über den Mexikaner Humberto Mauro Gutierrez gesichert. „Ich bin endlich zu 100 Prozent Weltmeister. Jetzt brauche ich auch nicht mehr zu erklären, was ein Interims-Champion ist“, sagte Tajbert. Gegen den gebürtigen Kasachen wird seit Ende vergangenen Jahreswegen wegen Körperverletzung ermittelt. Tajbert war in eine Schlägerei in einer Stuttgarter Diskothek verwickelt, bei der es mehrere Verletzte gab.

  • 9 der Top-Ten-Reiter aus Deutschland

    Dortmund fest in deutscher Hand

    Das Eröffnungsspringen beim internationalen Spring- und Dressurturnier in Dortmund hatten die deutschen Reiter heute fest im Griff. Neun der Top Ten waren heimische Reiter. Lediglich der Weltranglisten-Erste Pius Schwizer aus der Schweiz konnte sich auf Cool Man mit Rang sieben dazwischen einreihen. Gewonnen hat das Springen nach Fehlern und Zeit Gilbert Böckmann aus Lastrup auf Can Fly. Der 50-Jährige absolvierte den Parcours fehlerfrei in 52,59 Sekunden. Zweiter wurde Alois Pollmann-Schweckhorst (Steinfeld) auf Cardiolan (54,88) vor dem Münchner Max Kühner auf Golden Coin (56,44). Die Höhepunkte stehen für die Springreiter am Samstag mit dem Championat von Dortmund und am Sonntag mit dem Großen Preis der Bundesrepublik Deutschland auf dem Programm. Titelverteidiger Ludger Beerbaum (Riesenbeck) ist für den Großen Preis ebenso gesetzt wie die Einzelmedaillengewinner der Olympischen Spiele 2008 in Peking, sowie der letzten Welt- und Europameisterschaften. Alle anderen Reiter müssen sich einen Startplatz beim Großen Preis noch während der Turniertage in den Westfalenhallen erkämpfen.

  • Abraham boxt endlich gegen Direll

    Abraham kann Fight gegen Direll kaum erwarten

    Profiboxer Arthur Abraham reist „mit viel Optimismus“ nach Detroit, wo der Tabellenführer des Super Six World Boxing Classic-Turniers im Supermittelgewicht am 27. März auf Lokalmatador Andre Direll trifft. Abraham bestreitet am Freitag sein letztes Sparring im Trainingslager Kienbaum bei Berlin und fliegt am Samstag in die Autostadt im US-Bundesstaat Michigan. „Das war die längste Vorbereitung aller Zeiten für mich. In meinem ersten Jahr als Profi habe ich zwölf Kämpfe gemacht. Jetzt habe ich für einen einzigen Fight fünf Monate lang – also seit November – trainiert. Es ist einfach schade um die Zeit“. Mit diesen Worten reagierte Abraham auf den zweimal verschobenen Kampf gegen Direll, gegen den er ursprünglich schon im Januar boxen sollte.

  • DFB untersucht Hertha-Ausschreitungen

    DFB-Sportgericht nimmt Hertha-Ausschreitungen unter die Lupe

    Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird sich am kommenden Mittwoch mit den Ausschreitungen nach dem Bundesliga-Spiel zwischen Hertha BSC Berlin und dem 1. FC Nürnberg beschäftigen. Die mündliche Verhandlung unter der Leitung des Sportgerichts-Vorsitzenden Hans E. Lorenz beginnt um13.00 Uhr, wie der Verband heute mitteilte. Der DFB-Kontrollausschuss unter Vorsitz von Anton Nachreiner legt Hertha BSC Berlin „ein unsportliches Verhalten in Tateinheit mit einem nicht ausreichenden Ordnungsdienst zur Last.“ Nach der 1:2-Niederlage des Bundesliga-Schlusslichtes gegen den „Club“ am vergangenen Samstag hatten rund 150 Chaoten das Feld gestürmt und mit Fahnenstangen und Schlagstöcken randaliert. Hertha BSC muss mit harten Sanktionen rechnen. Von einer hohen Geldstrafe bis hin zu einer Heimpartie unter Ausschluss der Öffentlichkeit scheint alles möglich. Die Berliner hatten am Mittwoch die geforderte Stellungnahme zu den Vorfällen beim DFB eingereicht.

  • Mainz bangt um Ivanschitz und Amri

    Mainz bangt um Ivanschitz und Amri

    Bundesligist FSV Mainz 05 bangt vor dem Aufsteiger-Duell am Samstag beim SC Freiburg um den Einsatz von Andreas Ivanschitz und Chadli Amri. Der österreichische Mittelfeldspieler Ivanschitz absolviert zur Zeit wegen einer Adduktorenverhärtung nur Individualtraining mit Fitnesscoach Axel Busenkell. Gleiches gilt für Angreifer Amri, der sich im Heimspiel gegen den 1. FC Köln (1:0) am vergangenen Wochenende eine Stauchung des Sprunggelenks zugezogen hatte. FSV-Trainer Thomas Tuchel teilte am Donnerstag zudem mit, dass der ungarische Nationalspieler Adam Szalai in Freiburg den gesperrten Aristide Bance im Sturm der Rheinhessen vertreten wird. „Adam ist einfach dran, er bekommt seine Chance. Die hat er sich verdient“, sagte Tuchel über den von Real Madrid ausgeliehenen Szalai.

  • DTTB-Team enttäuscht

    DTTB-Team enttäuscht beim Auftakt in Berlin

    Mit einer unerwarteten Niederlage für Tischtennis-Nationalspieler Zoltan Fejer-Konnerth haben die German Open in Berlin begonnen. Der Deutsche Meister von 2000, der für Pontoise-Cergy in Frankreich spielt, verlor heute sein erstes Match in der Qualifikation-Runde mit 2:4-Sätzen gegen den Finnen Benedek Olah. Auch Patrick Franziska (Hanau) unterlag in seinem ersten Einzel. Die anderen sechs deutschen Herren starteten mit Siegen in das Turnier. Bei den Damen verpassten Nationalspielerin Irena Ivancan (Tostedt), Anna Krieghoff (Chemnitz), Anja Schuh (Mülheim-Urmitz) und Guo Pengpeng von 3B Berlin den Einzug in das Hauptfeld frühzeitig. Von den 24 Teilnehmern (13 Herren/11 Damen) des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) blieben nur Timo Boll, Christian Süß (beide Düsseldorf), Dimitrij Ovtcharov (Charleroi), Patrick Baum (Grenzau) und Bastian Steger (Frickenhausen) sowie Europameisterin Jiaduo Wu (Kroppach) und Kristin Silbereisen (Koblenz) die Einzel-Qualifikation bei dem hochkarätig besetzten Turnier erspart.

  • Milan setzt weiter auf Becks

    Milan setzt weiter auf Beckham

    Englands Superstar David Beckham soll nach auskuriertem Achillessehnenriss im nächsten Jahr wieder für den AC Mailand spielen. Man rechne im Januar 2011 wieder mit Beckham, sagte Milans Geschäftsführer Adriano Galliani. Mailand hatte Beckham, der bis 2012 beim US-Klub Los Angeles Galaxy unter Vertrag steht, zunächst bis Ende Juni auf Leihbasis verpflichtet.

  • 1899 ohne Ba und Obasi

    Hoffenheim weiter ohne Obasi und Ba

    1899 Hoffenheim muss beim 1. FC Nürnberg am Samstag erneut auf sein Sturmduo Chinedu Obasi und Demba Ba verzichten. Der Nigerianer Obasi hat weiter Schmerzen am Syndesmoseband, der Senegalese Ba plagt sich immer noch mit Problemen an der Patellasehne herum. Bei beiden ist nach wie vor ungewiss, wann sie ins Training des Fußball-Bundesligisten zurückkehren werden. Rangnick erwartet in Nürnberg ein hart umkämpftes Spiel, in dem der Druck aber eindeutig aufseiten der Gastgeber liege. „Der Club muss gewinnen, wenn er unten rauskommen will“, sagte der 1899-Coach, der sein Team jedoch ebenfalls in Zugzwang sieht. „Ich kann die Tabellelesen. Ein, zwei Siege brauchen wir noch“, sagte Rangnick.

  • Deutsche Herren weiter in der Krise

    Biathleten weiter in der Krise

    Die deutschen Biathleten stecken weiter in der Krise. Die Skijäger, die bei den Olympischen Spielen in Vancouver ohne Medaille geblieben waren, enttäuschten auch am ersten Tag des Weltcups in Oslo. Lediglich der 21 Jahre alte Simon Schempp (Uhingen) konnte als Neunter überzeugen. Der dreimalige Olympiasieger von Turin, Michael Greis (Nesselwang), landete auf dem zwölften Platz. Der französische Olympiazweite Martin Fourcade feierte den zweiten Sieg in Folge. Zweiter wurde Maxim Tschudow (Russland) vor Christoph Sumann (Österreich).

  • PSG-Fan erliegt Verletzungen

    PSG-Fan erliegt Verletzungen

    Nach dem Tod eines Fußball-Anhängers infolge von Ausschreitungen beim Ligue-1-Spiel zwischen Paris Saint Germain und Olympique Marseille sieht Frankreichs Sport-Staatssekretärin Rama Yade die Zukunft von PSG gefährdet. Die Politikerin forderte vom Hauptstadtklub schnelles und entschlossenes Handeln, nachdem alle bisherigen Maßnahmen zur Eindämmung der Gewalt im Umfeld des Traditionsvereins weitgehend verpufft seien und der Tod des 37-jährigen Mannes einen traurigen neuen Höhepunkt bilde. „Das Überleben des Klubs steht auf dem Spiel“, sagte Yade und nahm zugleich den Staat in die Pflicht: „Anhänger, die sich gegenseitig umbringen, sollten die ganze Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.“ Der PSG-Anhänger erlag am Donnerstagmorgen seinen schweren Verletzungen, die er bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen rivalisierender Fangruppen des zweimaligen französischen Meisters erlitten hatte. „Die Leidenschaft hat sich in schmutzige, sinnlose und mörderische Wut verwandelt“, erklärte Yade. Nach den Ausschreitungen am Rande des Spiels am 28. Februar hatte die französische Fußball-Liga (LFP) den Pariser Verein zu einem Spiel vor leeren Zuschauerrängen verurteilt. Heute gab der Klub zudem bekannt, den eigenen Fans in dieser Saison keine Tickets mehr für Auswärtsspiele zu verkaufen. „Außerdem werden wir weitere Maßnahmen ergreifen, um die Gewalt vom Prinzenparkstadion fern zu halten“, sagte Klubpräsident Robin Leproux.

  • Doping-Arzt Sainz hinter Gittern

    Doping-Arzt Sainz muss hinter Gitter

    Der frühere Radsport-Betreuer Bernard Sainz muss für ein Jahr ins Gefängnis. Ein Berufungsgericht in Paris befand den ehemaligen Physiotherapeuten des im Vorjahr verstorbenen Radstars Frank Vandenbroucke für schuldig, verbotene Substanzen besessen und damit gehandelt zu haben. Allerdings reduzierte die Revision das ursprüngliche Strafmaß sowie die anschließende Bewährung von jeweils 18 auf zwölf Monate. Sainz kündigte unmittelbar nach seiner neuerlichen Verurteilung den Gang vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg an. Sainz war 2002 auf dem Rückweg von Vandenbrouckes Haus in eine Verkehrskontrolle geraten, bei der die Polizei in seinem Kofferraum illegale Substanzen entdeckte. Als daraufhin Vandenbrouckes Haus durchsucht wurde, fanden die Ermittler Epo, Morphium und das muskelbildende Präparat Clenbuterol.

  • Friesinger fällt lange aus

    Friesinger-Postma fällt lange aus

    Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Anni Friesinger-Postma droht nach einer schweren Knie-Operation eine sehr lange Rehabilitations-Phase von bis zu einem halben Jahr.„Wir haben einen sehr ernsten Knorpelschaden an zwei Stellen festgestellt, wobei uns eine Stelle nicht mal die Kernspintomographie gezeigt hat. Mir war nicht klar, dass der Schaden so schwer sein könnte", erklärte Doktor Volker Smasal, der frühere Teamarzt der deutschen Eisschnellläufer.

  • Bayern-Spiele im Free-TV

    Bayern-Spiele im Free-TV

    Beide Spiele von Bayern München im Viertelfinale der Fußball-Champions League werden im Free-TV übertragen. Sat.1 zeigt Hin- und Rückspiel der Bayern live, egal, ob die Spiele Dienstag oder Mittwoch stattfinden. Möglich wird dies durch die sogenannte „Follow your team“-Option im Rechtevertrag. Die besagt, dass Sat.1 beide Spiele mit deutscher Beteiligung übertragen darf, sobald nur noch ein deutsches Team im Wettbewerb ist. Durch das Ausscheiden des VfB Stuttgart ist das nun der Fall. Bislang war der Sender auf den Mittwoch als Sendetag festgelegt und durfte aus allen Spielen an diesem Tag die Live-Partie auswählen.

  • Konkurrent als Hitler verunglimpft

    Konkurrent als Hitler verunglimpft

    Ein geschmackloses Spott-Video über den Rivalen Deportivo Quito mit Anspielungen auf Adolf Hitler hat in Ecuadors Fußball den Erstligisten Liga de Quito in Bedrängnis gebracht. Nachdem Liga beim Heimspiel gegen Espoli den Film mit dem Nazi-Diktator als Boss des Lokalkonkurrenten und Meisters Deportivo über seine Anzeigetafel flimmern gelassen hatte, kündigte die Führung des Champions eine Klage beim Weltverband FIFA gegen den Rivalen an. In dem Streifen stauchte die Hitler-Figur die Spieler und sportliche Leitung des Klubs wegen schlechter Ergebnisse zusammen. „Wir fühlen uns zutiefst verletzt und in unserer Ehre beleidigt und werden die FIFA einschalten. Wir rufen in Erinnerung, dass die FIFA Anspielungen auf die Nazi-Zeit in Stadien weltweit verboten hat“, hieß es in einer Deportivo-Erklärung. Liga de Quito wies den Vorwurf der vorsätzlichen Verunglimpfung inzwischen zurück: „Wir wollten einen Spaß machen und Deportivo nicht beleidigen.“

  • DEG-Trainer entlassen

    DEG-Trainer entlassen

    Die Düsseldorfer EG hat sich zwei Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) von ihrem Trainer Harold Kreis getrennt. Nach acht Niederlagen aus den vergangenen elf Spielen sowie der Bekanntgabe des bevorstehenden Wechsels von Kreis zu Rekordmeister Adler Mannheim entschlossen sich die DEG-Verantwortlichen zu diesem Schritt. Co-Trainer Mike Schmidt verlässt die DEG auf eigenen Wunsch. Manager Lance Nethery wird bis zum Saisonende die Mannschaft betreuen. „Wir sehen uns zu diesem Schritt gezwungen, um kurz vor den Play-offs noch eine sportliche Wende einzuleiten. Es war in den vergangenen Spielen kein Aufwärtstrend in der Mannschaft zu erkennen“, sagte Nethery.

  • Müssiggang bedauert Beck-Rücktritt

    Rücktritt von Hauswald und Beck wird Lücke hinterlassen

    Frauen-Bundestrainer Uwe Müssiggang hat Verständnis für die Rücktritts-Ankündigungen von Simone Hauswald und Martina Beck gezeigt. Die Entschlüsse der beiden Biathletinnen aber zugleich bedauert: „Natürlich ist es schade, dass sie aufhören. Zusammen mit Kati Wilhelm werden sie eine große Lücke im Team hinterlassen“, sagte Müssiggang. „Gerade Simone hat mit ihrem Sieg hier in Oslo bewiesen, dass sie noch einige Jahre in der Spitze mitlaufen könnte“, meinte Müssiggang.

  • Psychologe für Lazio Rom

    Hitzlspergers Klub setzt auf Psychologen

    Der italienische Traditionsverein Lazio Rom, Klub des deutschen Nationalspielers Thomas Hitzlsperger, setzt im Kampf um den Klassenerhalt in der Serie A auf den bekannten Sportpsychologen Daniele Popolizio.„Die Mannschaft muss ihr Selbstvertrauen wiederfinden. Ich werde mit jedem einzelnen Spieler zusammenarbeiten“, sagte Popolizio der „Gazzetta dello Sport“. Der 32-jährige Popolizio betreut unter anderem Schwimm-Weltmeisterin Federica Pellegrini und Eiskunstläuferin Carolina Kostner. Lazio ist zehn Spieltage vor dem Saisonende nur noch zwei Punkte von der Abstiegszone entfernt. Die Römer haben von 28 Ligaspielen nur fünf gewonnen.

  • Club ohne Bunjaku nach Hoffenheim

    Nürnberg ohne Bunjaku nach Hoffenheim

    Nürnberg muss im Heimspiel gegen Hoffenheim auf seinen derzeit erfolgreichsten Bundesliga-Stürmer verzichten. Albert Bunjaku fällt am Samstag wegen „eines kleinen Muskelfaserrisses“ aus, teilte „Club“-Trainer Dieter Hecking in Nürnberg mit. Als Ersatz für den Schweizer, der bisher zwölf Saisontore erzielte, steht Eric-Maxime Choupo-Moting bereit. Außerdem fehlen die verletzten Breno und Christian Eigler. Hecking sitzt bei der Partie zum 250. Mal als Chefcoach in einem Bundesligaspiel auf der Bank.



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